Wilhelm Kreimeyer
Wertwandel
1996
Mixed media, Dokumentation einer AktionEin eigentümlicher, fast ritueller Wertwechsel: als eine Art künstlerischen Service bot Wilhelm Kreimeyer an, Geldscheine zu verbrennen und im Gegenzug dazu Kunst zu produzieren. Die Anlage dieser Aktion trägt Züge des Potlatch (bei dem es um Wertvernichtung als Wettbewerb in Bezug auf Großzügigkeit und Leidensfähigkeit ging) und erinnert an Yves Kleines Transaktionen um die "Immateriellen Zonen der malerischen Sensibilität". Darüber hinaus spielt die Direktheit von Kreimeyers Aktionen auch ironisch mit dem Scharlatanerieverdacht, unter welchen Kunst und ihre Produktion stehen kann.
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